Über uns

Wer sind «die Bächlers»? Wir sind die Familie Zimmermann von Oberbalm-Bach. «Bächlers» nennen uns unsere bäuerlichen Nachbarn und Freunde.

Unser Betrieb liegt in der voralpinen Hügelzone auf 730 m.ü.M. in der Gemeinde Oberbalm, zwischen Köniz und Niedermuhlern. Wir bewirtschaften unseren Bauernhof (27.5 ha Land und 8 ha Wald) nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP).

Die Lage eignet sich traditionellerweise und vorab für Milchwirtschaft und Schweinehaltung. Wir haben mit den Umstellungen auf innovativere und umweltfreundlichere Produkte bereits vor vielen Jahren angefangen. Zum Beispiel weg von der intensiven Milchwirtschaft hin zu Angus-Natura-Beef oder zur Zucht von Alpakas. Dazu kam der Anbau von Hanf und die Produktion von vielen, verschiedenen Hanfprodukten. Die Landschafts- und Naturpflege liegt uns sehr am Herzen, deshalb suchen wir ständig nach neuen, ökologischen Betriebszweigen.


 

Die Angus-Zucht

Im Jahr 2000 wurde umgestellt, gezüchtet wird seit 2005. Aktuell rund 25 Mutterkühe mit Kälbern und Nachzucht etwa 50 Tiere.

Wir kaufen keine fremden Tiere mehr zu. Fahre auch nicht mehr auf Ausstellungen oder Schauen mit den Tieren, die Herdengesundheit ist mir sehr wichtig. Wir setzen auf optimale Futterqualität, trockene Gras-Silage mit Struktur, damit die Verdauung optimal läuft. Wir verfüttern keinen Mais, nur Gras und Heu.

Die Mutterkuhhaltung ist eine extensive  Naturnahe Haltungsform. Das heisst: Wie extensiver eine Haltung ist, wie intensiver muss sie betreut sein, wenn wirtschaftlich gearbeitet werden soll. Die Kälber kommen in der Abkalbebox oder im Sommer auf der Weide zur Welt und bleiben 10 Monate bei der Mutter. Wir begleiten unsere Tiere höchstpersönlich stressfrei in die nächste Metzgerei. Wir sind Mitglied von SwissAngus und Mutterkuh Schweiz.

Der Ursprung des Black Angus ist der Nordosten Schottlands (Aberdeen). Im Jahre 1876 wurde das offizielle Angusherdebuch gründet. Die von Natur aus hornlosen, einfarbig schwarzen, mittelgrossen Tiere gehören zu den frühreifen, leichtkalbigen und genügsamen Rassen ihrer Art. Der Herdentrieb und ausgeprägten Mutterinstinkt sind weitere Merkmale der mit Muskeln bepackten und bis zu 700 kg schweren Kuh (Stier bis 1000 kg).    

Die Kälber mit einem Geburtsgewicht von ca. 40 kg werden im Alter von 10 Monaten beurteilt und selektioniert, ob sie sich zur weiteren Zucht eignen oder der Fleischveredelung zu geführt werden.

> Zum Angus-Beef

 


 

Der Hanf-Anbau

1995 haben wir erstmals Hanf angebaut und damit eine optimale Alternative gefunden: Hanf ist eine genügsame Pflanze, der Anbau ist auch in steileren Parzellen möglich.

Zur Pflege der Hanfkultur ist nur ein minimaler Einsatz von Maschinen nötig, und er wird ohne chemische Pflanzenschutzmittel angebaut.

Schon bald begannen wir mit der Herstellung und Vermarktung von Hanfprodukten. Unser Sortiment umfasste zeitweise bis zu 40 verschiedene Produkte.

Wir haben es uns ganz klar zum Ziel gemacht, den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Hanf wieder einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Wir freuen uns, Ihnen bei Gelegenheit Einblick in die Welt des Hanfs zu gewähren.

> Zu den Hanf-Produkten

 


 

Die Alpaca-Zucht

Das Suri Alpaca ist ein robustes, genügsames Tier, welches mit seinem sensiblen, freundlichen, kontaktfreudigen und neugierigen Wesen zu begeistern versteht. Das Alpaca wurde 4’000-3’500 v. Chr. domestiziert und stammt aus den Anden. Es wurde vorwiegend wegen seiner warmen, feinen und glänzenden Wolle gezüchtet.

Alpacas werden ca. 80-100 cm gross, besitzen einen kleinen Kopf mit speerähnlichen, spitzen Ohren. Es putzt u.a. auch den Rasen, kommt mit auf kleine Wanderungen, ist problemlos im Umgang mit Kindern, dient ferner als Therapietier und trägt zur allgemeinen Erholung und Entspannung des Menschen bei.

Alpacas verständigen sich unterander durch Mimik (Ohren, Schwanz) und Summen; so wirken sie in der Landschaft nie als Lärmbelastung. Sie müssen als Herdentiere mindestens zu zweit gehalten werden. Extensive Landbewirtschafter, bodenschonende Pantoffelfüssler, mit jährlich einem gesunden, vitalen Fohlen, die nur Gras und Heu fressen, sich im Sommer und im Winter auf der Weide und im Aussenunterstand tummeln.

Die peruanische Spitzenqualität der Tiere, der Eintrag im Schweizer Zuchtbuch und ausschliesslich eigene Zucht, weisen auf beste Qualität hin.

Das Suri Alpaca, welches nur einen Anteil von 10% unter den Alpacas ausmacht, besitzt ein sehr langes Vlies mit intensivem Glanz und gleichmässiger Lockung, das am Körper wie ein Seidenschal herabhängt. Die Wolle der Suri war früher nur den Adeligen vorbehalten.